Allgemeine Gesundheitsinformationen – die persönliche medizinische Einordnung erfolgt im Gespräch mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt. Allgemeine Gesundheitsinformation – keine individuelle Beratung.
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Die Dekompressionskrankheit kann nach einem Wechsel von hohem zu niedrigerem Umgebungsdruck entstehen – meist nach dem Tauchen. Dabei bilden sich Gasblasen im Körper.

Unter Wasser steigt der Druck. Dadurch löst sich mehr Stickstoff aus der Atemluft im Blut und im Gewebe. Beim langsamen Auftauchen wird er über die Lunge abgeatmet.

Sinkt der Druck zu schnell oder ist viel Stickstoff aufgenommen worden, kann der Körper ihn nicht schnell genug abgeben. Dann entstehen Blasen in Gewebe und Blut. Sie können Gefäße behindern, Gewebe reizen und Entzündungsreaktionen auslösen.

Das ähnelt einer Sprudelflasche: Unter Druck bleibt das Gas gelöst. Öffnet man sie plötzlich, entstehen viele Blasen. Im Körper ist dieser Vorgang jedoch deutlich komplexer.

Mögliche Beschwerden sind ungewöhnliche Müdigkeit, Gelenk- oder Muskelschmerzen, Kribbeln, Taubheit, Schwindel oder auffällig marmorierte Haut.

Schwere Verläufe können Gehirn, Rückenmark, Innenohr oder Lunge betreffen. Neue Beschwerden nach einem Tauchgang sind ein Notfall: Tauchnotfallhilfe rufen, Sauerstoff geben lassen und ärztlich abklären – auch wenn es besser wird.

Was ist die Dekompressionskrankheit?

Das Video erklärt, was beim Tauchen mit gelöstem Stickstoff geschieht und warum neue Beschwerden nach einem Tauchgang sofort abgeklärt werden müssen.

Kurzes ErklärvideoVisuelle EinordnungAllgemeine Information

Kurz zusammengefasst

  • Die Dekompressionskrankheit kann nach einem Wechsel von hohem zu niedrigerem Umgebungsdruck entstehen.
  • Beim langsamen Auftauchen wird gelöster Stickstoff normalerweise über die Lunge abgeatmet.
  • Bei zu schnellem Druckabfall können Gasblasen in Blut und Gewebe entstehen.
  • Mögliche Beschwerden reichen von Müdigkeit und Schmerzen bis zu neurologischen oder pulmonalen Problemen.
  • Neue Beschwerden nach einem Tauchgang sind ein medizinischer Notfall.

In Kürze

Das Wichtigste im Überblick

  • Die Dekompressionskrankheit kann nach einem Wechsel von hohem zu niedrigerem Umgebungsdruck entstehen.
  • Beim langsamen Auftauchen wird gelöster Stickstoff normalerweise über die Lunge abgeatmet.
  • Bei zu schnellem Druckabfall können Gasblasen in Blut und Gewebe entstehen.
  • Mögliche Beschwerden reichen von Müdigkeit und Schmerzen bis zu neurologischen oder pulmonalen Problemen.
  • Neue Beschwerden nach einem Tauchgang sind ein medizinischer Notfall.
Transparenz & QuellenWie dieser Inhalt einzuordnen ist

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Der Inhalt wurde nach bestem medizinischem Wissen und auf Basis allgemein anerkannter Informationen erstellt.

Visuell erklärt

Wie die Dekompressionskrankheit entsteht

Die Originalmotive zeigen Druckabfall, Gasblasen und die notwendige Notfallhilfe.

Auftauchender Taucher mit schematisch dargestellten Gasblasen im Körper
Beim Auftauchen sinkt der Umgebungsdruck; gelöster Stickstoff muss kontrolliert abgeatmet werden.
Blutgefäß mit roten Blutkörperchen und Gasblasen
Bei zu schnellem Druckabfall können Gasblasen in Blut und Gewebe entstehen.
Geöffnete Sprudelflasche mit aufsteigenden Gasblasen
Eine plötzlich geöffnete Sprudelflasche veranschaulicht den Druckabfall nur vereinfacht; der Vorgang im Körper ist komplexer.
Helfer versorgt einen Taucher mit Sauerstoff und ruft medizinische Hilfe
Neue Beschwerden nach einem Tauchgang erfordern sofortige Tauchnotfallhilfe und medizinische Abklärung.
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